Giftmorde- Vor Risiken wird gewarnt- Wirkungen meistens tödlich

Advent, Advent, das zweite Lichtlein hat schon gebrannt und Weihnachten kommt immer näher. Habt Ihr schon alle Geschenke, oder stöbert Ihr auch noch nach passenden Gaben für Eure Lieben? Ich habe da eine spannende Entdeckung gemacht. Vor ein paar Wochen habe ich beim Stöbern während der Dresdner Lesemesse „schriftgut“ eine interessante Bekanntschaft gemacht. Ein Krimiautor, der es auf sympathische Weise verstand, den neugierigen Besucher für seine Bücher zu interessieren.

Giftmorde 15 Tödliche Anleitungen ISBN 9783942829083 fhl Verlag leipzig
Giftmorde
15 Tödliche Anleitungen
ISBN 9783942829083
fhl Verlag leipzig

In diesem Fall für seine Krimianthologie „Giftmorde-15 Tödliche Anleitungen“. Andreas M. Sturm verwickelte Billabuch in ein amüsantes Gespräch über die Wirkungen Floras giftiger Kinder und weckte schnell mein Interesse an den Kurzkrimis, in denen die Täter sich ausschließlich auf natürliche Waffen, sprich Giftpflanzen verlassen. In 15 spannenden Krimis wird hinterhältig, aber unblutig gemordet und gestorben, wehren sich die Opfer auf unerwartete Weise und der Täter wird zum Opfer. Dabei erfährt der interessierte Leser ganz nebenbei viel über die Wirkung der biologischen Waffen und kann das Gewächs gleichzeitig auf den Fotos im Buch anschauen. Also nicht nur Spannung und Grauen über die kaltblütigen Mörder, manchmal Mörderinnen, sondern auch eine Lektion in Sachen Giftpflanzen und deren Wirkungsweise. Ich kann jetzt gar nicht sagen, welche der 15 Storys meinen Geschmack am meisten getroffen hat. Die Mischung der unterschiedlichen Mordmotive hat mich teils sehr berührt, wie z. B. „Lass uns Sterben“ von Ingrid Schmitz oder auch amüsiert durch eine ordentliche Portion schwarzen Humor. Da denke ich an „Der eine Rose bricht“ von Matthias Seydewitz, um hier nur zwei der kleinen Meisterwerke zu nennen. Andreas M. Sturm hat mit den Giftmorden einen pikanten Mordcocktail gemixt, der den Leser gruseln lässt, weil man für die Mordwaffen keinen Waffenschein braucht, sondern lediglich einen Blumentopf mit frischer Erde und ein bisschen Wasser.

Also mein Tipp: Wenn Ihr ein interessantes Buchgeschenk für Krimifreunde sucht, kann ich Euch die „Giftmorde“ nur empfehlen, aber warnt Eure Lieben vorm Ausprobieren und Nachahmen der Rezepturen, denn wir wollen doch auch im kommenden Jahr glückliche Weihnachten feiern und spätestens dann könnt Ihr den 2. Teil der Giftmorde verschenken. Billabuch hat übrigens gleich beide Bände mit einer netten Widmung vom Autor mit nach Hause genommen.

 

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